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Nützliche Tipps

Gute Erde für eine gute Ernte

Auf gutem Boden bringen Pflanzen bessere Früchte hervor. Aber was macht einen guten Boden aus? Es ist einer, der genügend geeignete Nährstoffe für jede Art von Pflanze hat. Kompost ist eine der ausgewogensten Quellen für die Anreicherung der Bodenqualität. Indem wir richtig fermentierten Abfall untergraben, können wir ihn direkt im Boden herstellen.

Wann können biologische Abfälle einfach im Boden vergraben werden und warum ist das gut?

GUTER HAUSHALTSABFALL
Obst- und Gemüsereste, abgelaufener Käse und Joghurt, Eierschalen, Teebeutel, gebrauchter Kaffeesatz, verwelkte Blumen, Lebensmittel- und Brotreste - jeder Haushalt erzeugt biologischen Abfall, auf den nach Schätzungen die Hälfte des gesamten Haushaltsabfalls entfällt. Mit einer angemessenen getrennten Sammlung dieser Reste erzeugen wir möglicherweise keinen Abfall, sondern Ressourcen für neue Lebenszyklen. Denn biologischer Abfall ist eine ausgezeichnete Nahrung für den Boden, aus dem sich später Folgendes ergibt: Nahrung! Guter Hausmüll kann, wie oben aufgeführt, einfach auf den Komposthaufen entsorgt oder nach der Zersetzung im Gartenboden vergraben werden. Wir werden ihn anreichern!
FERMENTATION MIT MIKROORGANISMEN
Beim Sammeln von biologischem Abfall in einem Haushalt (in einem separaten Behälter, vorzugsweise in einem eigens dafür vorgesehenen, nachhaltigen Kompostbehälter) möchten wir natürlich die Verrottung vermeiden, die normalerweise den unangenehmen Geruch verursacht. Wir können dies verhindern, indem wir regelmäßig ein Pulver mit nützlichen Mikroorganismen in den Abfall streuen. Dieses völlig natürliche und jahrhundertealte Pulver, das heute als Bokashi oder biogenes Pulver bekannt ist, löst den Fermentationsprozess aus. Dieser tritt bei Raumtemperatur, in einem geschlossenen Behälter und ohne Geruchsverbreitung ein. Nach nur 14 Tagen können wir die fermentierte Mischung auf dem Komposthaufen ausbringen, wo der Abbauprozess fortgesetzt wird, oder wir können sie einfach in den Boden eingraben. Die auf diese Weise vergrabene Mischung wird innerhalb von nur 2 Wochen zu erstklassigem Kompost, während der klassische Kompostierungsprozess normalerweise 6 Monate dauert.
KOMPOSTIERUNG IM BODEN
Kompost ist ein geeigneter Dünger für alle Pflanzenarten - von Gemüse und Rasen bis zu Obstbäumen und Sträuchern. Insbesondere für Gemüse mit langen Wachstumszeiten (z. B. Wurzelgemüse) werden mehr Nährstoffe benötigt. Um größere Ernten zu erzielen, sollten alle Pflanzen regelmäßig gedüngt werden. Durch die Zugabe geeigneter Mengen an Kompost wird die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Düngung drastisch reduziert und die Bodenqualität verbessert. Fermentierter biologischer Abfall ist noch nicht kompostiert, er dient jedoch als Grundlage für den Kompost, den wir am schnellsten durch Einarbeiten in den Boden erzeugen können.
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